Schwerpunkte der tierbasierten Forschung an der TUM
Wie können wir Krankheiten wie Krebs frühzeitig erkennen und gezielt behandeln? Wie gestalten wir Lebensräume, in denen Menschen und Tiere gesund leben können? Diesen und weiteren Fragen gehen Forschende an den TUM Schools nach. Dafür setzen sie auch auf Tierstudien.
Forschung mit Tieren an den TUM Schools
TUM School of Medicine and Health
Verbesserte Diagnostikmethoden und neue Therapien zum Wohle von Patientinnen und Patienten. Das sind die Ziele des medizinischen Forschungsbereichs mit dem TUM Klinikum. Hier hilft tiergestützte Forschung dabei, mehr über Krankheiten zu erfahren, sie zuverlässiger zu erkennen und wirksamer zu behandeln.
Beispiele:
- Krebsforschung
- Erforschung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Neurowissenschaftliche Forschung
- Forschung im Bereich von Infektionskrankheiten und des Immunsystems
- Orthopädische und chirurgische Forschung, auch mittels Künstlicher Intelligenz (KI) und Robotik
- Forschung mit Organ-Nachbildungen, sogenannten Organoiden
Weitere Informationen zur
TUM School of Medicine and Health
TUM School of Life Sciences
Vom Molekül bis zum Lebensraum: Forschende im Bereich der Lebenswissenschaften untersuchen anhand von Tierstudien unter anderem grundlegende und komplexe Zusammenhänge, die für die Gesundheit des Einzelnen sowie unserer Lebensräume entscheidend sind.
Beispiele:
- Erforschung von Ernährung und Stoffwechselvorgängen, Autoimmunerkrankungen und Krebs
- Forschung zu Infektionsprävention und -behandlung
- Forschung im Bereich Nutztierhaltung und -gesundheit
- Forschung zum Schutz und zur Restaurierung von Lebensräumen und Biodiversität
- Erforschung des Verhaltens und der Entwicklung von Tieren
Weitere Informationen zur
TUM School of Life Sciences
TUM School of Natural Sciences
Hier arbeiten Forschende an der Schnittstelle zwischen Biowissenschaften, Physik und Chemie. Forschung mit Tieren kommt unter anderem bei der Entwicklung neuer medizinischer Bildgebungsverfahren zum Einsatz.
Beispiele:
- Erforschung besserer Bildgebungs- und Diagnostikmethoden (z.B. Dunkelfeld-CT, nuklearmedizinische Bildgebung mit Markern)
- Forschung im Bereich der pharmazeutischen Radiochemie zur Entwicklung von Medikamenten
- Forschung zur gezielten Therapie von Krankheiten (Geneditierung)
- Entwicklung intelligenter Prothesen, die körpereigene Signale erkennen und in elektrische Impulse umwandeln
- Forschung mit Organoiden z.B. für neurologische Erkrankungen und Zellregeneration
Weitere Informationen zur
TUM School of Natural Sciences
Neben der TUM School of Medicine and Health, der TUM School of Life Sciences und der TUM School of Natural Sciences betreiben auch weitere wissenschaftliche Institute in enger Zusammenarbeit tierexperimentelle Forschung. Ergänzend dazu bieten die TUM Technology Core Facilities (TCFs) institutsübergreifende Infrastruktur für Forschung mit Tieren. Weitere Informationen zur Organisationsstruktur der TUM: Schools und Forschungszentren
Forschung zu Tierschutz und Alternativen
Die TUM setzt sich aktiv für den Schutz von Versuchstieren und die ständige Verbesserung ihres Wohlergehens ein. Sie erweitert das etablierte 3R-Prinzip (Reduce, Replace, Refine) um “Innovate” (TUM 3R+). Das heißt, dass die Neu- und Weiterentwicklung tierversuchsfreier Methoden, wie zum Beispiel die Forschung mit Organoiden, aktiv vorangetrieben werden. Diese eröffnen neue Wege in der Forschung mit Tieren.
Aktuelle Forschungserfolge
Weiterführende Informationen
- Forschungsziele der Universität
- TUM Schools und Forschungszentren
- Fakten zu tiergestützten Forschungsbereichen (Initiative Tierversuche verstehen)



