Der TUM Animal Welfare and Science Council
Für die TUM ist Tierschutz ein wichtiger Bestandteil verantwortungsvoller Forschung. Daher hat sie über gesetzlich vorgeschriebene Instanzen hinaus ein eigenes zusätzliches Gremium geschaffen: den TUM Animal Welfare and Science Council (TUM AWC). Er fördert gezielt die Zusammenarbeit zwischen Tierhausleitungen, Tierschutzbeauftragten, Forschenden und weiteren zuständigen Stellen. Darüber hinaus unterstützt er Innovationen im Sinne des Tierschutzes und wirkt insbesondere auf den Einsatz von Alternativ- und Komplementärmethoden in der Forschung der TUM hin.
Ziele und Aufgaben
Das Hochschulpräsidium hat das Gremium im Jahr 2022 eingerichtet, um die Weiterentwicklung ethischer, tierschutzrechtlicher und organisatorischer Standards innerhalb der Forschung mit Tieren an der TUM zu fördern. Weitere Ziele des TUM AWC sind:
- Vernetzung: Den Austausch in der Forschung mit Tieren nachhaltig stärken und ein gemeinsames Verständnis für verantwortungsvolle Spitzenforschung schaffen.
- Diskurs: Eine differenzierte Betrachtung von tiergestützter Forschung in der Wissenschaftsgemeinschaft und in der Öffentlichkeit fördern.
- Innovationen und Alternativen: Auf einen verstärkten Einsatz neuer Methoden und die Erforschung von Alternativen zu Tierversuchen hinwirken.
- Hinwirken auf eine kontinuierliche Verbesserung des Wohlergehens der Tiere in allen Tierhaltungen der TUM – Informationen zu den Tierhaltungen
- Stärkung der 3R-Prinzipien (Reduce, Refine, Replace) in allen Forschungsbereichen der TUM sowie in Lehre und Ausbildung – Das 3R-Prinzip und TUM 3R+ im Detail
- Förderung von Alternativmethoden zur tiergestützten Forschung – Mehr zu den Alternativen von Tierversuchen
- Anregung des transparenten Austauschs im Sinne der Initiative Transparente Tierversuche – Informationen zur Initiative Transparente Tierversuche
- Unterstützung der Aus- und Weiterbildung von Forschenden, Tierpflegenden, Tierärztinnen und Tierärzten – Zum TUM ZPF-Ausbildungszentrum
Der TUM AWC setzt sich zusammen aus:
- Leitungen der Tierhaltungsbereiche
- Tierschutzbeauftragte
- Rechtsabteilung
- Unternehmenskommunikation
Je nach thematischer Relevanz werden zusätzlich Expertinnen und Experten hinzugezogen, zum Beispiel für ethische Fragestellungen, Science Solution Management oder spezifische wissenschaftliche Bewertungen.
- Sounding-Plattform: Die Sounding-Plattform setzt sich aus allen Tierhausleitenden und Tierschutzbeauftragten an der TUM sowie der Unternehmenskommunikation zusammen. Die Plattform gibt zu aktuellen Tierschutzthemen und Maßnahmen Input an den TUM AWC. Dieser prüft, beschließt und begleitet die Umsetzung beratend.
- TUM 3R+Hub: Seit 2025 ermöglicht der digitale Arbeitsbereich des TUM 3R+Hub Austausch, Wissenstransfer und transparente Kommunikation.
Weitere Informationen zum TUM 3R+Hub
Für Forschende: Login zum TUM 3R+Hub
Innovativ forschen – tierschonend denken
Tierschutz an der TUM bedeutet: konsequente Umsetzung und Weiterentwicklung der 3R-Prinzipien, Forschen an Komplementär- und Alternativmethoden und gelebte Culture of Care für Tier und Mensch in den Tierhaltungen.
Weiterführende Informationen
- Forschen mit Tieren an der TUM
- Für Forschende: Login zum TUM 3R+Hub
Kontakt
TUM Animal Welfare and Science Council (TUM AWC)
Telefon: +49 89 4140 4018
tumawc.zpf@med.tum.de
